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Insel Elba

Die Buchten im Süden von Elba

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Elba Sant'Illario in CampoDer Süden Elbas ist die Urlaubsregion schlechthin auf der Insel, denn hier findet man lange und seichte Sandstrände, die auch für Familien mit Kindern ideal sind. Dementsprechend gross ist auch das Angebot an Unterkünften, seien es Campingplätze oder Hotels in allen Preisklassen. In Marina di Campo mit seinem hübschen Hafen lässt es sich prima bummeln. Aber auf Wanderer und Biker kommen auf ihre Kosten. Die kleinen Halbinseln, die die drei grossen Buchten voneinander trennen, bieten den Tauchern ideale Reviere. Lacona ist das Camping-Paradies Elbas. Hier finden Camper mehrere sehr gut ausgestattete Campingplätze direkt am Meer.

Marina di Campo mit dem Golfo di Campo

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Acquario dell‘Elba

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Bei Marina di Campo, im Ortsteil La Pila liegt auch der einzige Flughafen von Elba (EBA).

Rundfahrt über Sant'Illarion in Campo und San Pietro in Campo

Lohnenswert ist die kleine Rundreise über die Bergdörfer Sant’Illario in Campo und San Pietro in Campo. Ausgangspunkt dieser Rundfahrt ist Marina di Campo. Man verlässt Marina di Campo in Richtung Portoferraio und nimmt beim Kreisverkehr die 3. Ausfahrt nach La Pila. In La Pila fährt man Richtung S. Ilario und Monte Perone. Die Ortsdurchfahrt in La Pila ist eng und nicht für Wohnmobile geeignet. Gleich hinter La Pila steigt die schmale Strasse in mehreren engen Kehren rasant an. Die Ausblicke auf die Ebene von Campo nell’Elba sind sehr schön.

Sant’Illario in Campo

Elba Sant'Illario in CampoSant’Illario ist ein nettes, verschlafenes Bergdorf. Der Tourismus ist hier noch nicht angekommen. Es gibt ein Restaurant und zwei Bars, das wars. Das Leben spielt sich auf der Piazza della Chiesa ab, wo sich die Einwohner treffen. Wer die Ruhe des schönen Ortes geniessen möchte, stellt das Auto auf dem Parkplatz bei kleinen Sportplatz ab. Von dort schlendert man gemütlich durch die engen Gassen bis zur Kirche, die im 16. Jahrhundert erbaut wurde. Sant’Illario wurde von den Pisanern befestigt. Allerdings gelang es dem Piraten Dragut im Jahre 1533 trotzdem, den Ort zu plündern und anschliessend zu zerstören.


Elba Torre di San GiovanniVon Sant’Illario fährt man weiter Richtung San Pietro in Campo. Genau 1 km nach dem Dorf zweigt links eine Strasse auf den Monte Perone und weiter nach Poggio ab. Dieser Abstecher lohnt sich unbedingt, denn die Aussicht vom Monte Perone ist sehr schön. Zudem gibt es schöne, schattige Picknickplätze im Schatten hoher Kiefern. Die schmale Strasse führt an der Torre di San Giovanni vorbei, einem viereckigen Wachturm aus dem 12. Jahrhundert. Dieser thront inmitten der Macchia auf einem riesigen Felsblock. Das Panorama von hier oben ist grossartig. Auch hier stehen Picknicktische zu Verfügung.


Elba Chiesa di San GiovanniFolgt man der Strasse etwas weiter, kommt man an der Ruine der romanischen Kirche San Giovanni vorbei. Diese stammt wie der Wachturm aus dem 12. Jahrhundert und wurde von Zisterziensermönchen erbaut. Oberhalb des Eingangs der einschiffigen Kirche ist noch das kleine Glockentürmchen erhalten. Auch hier stehen Picknicktische herum.

Fährt man weiter die Strasse hinauf, gelangt man zum Monte Perone. Dieser ist auf der Seite Westküste der Insel Elba beschrieben.

San Pietro in Campo

Elba San Pietro in CampoSan Pietro ist das grössere der beiden Bergdörfer. Hier gibt es sogar einen kleinen Lebensmittelladen. Die Dorfkirche San Nicolao wurde bereits im 7. Jahrhundert erbaut. An dieser Stelle stand einst ein römischer Tempel, der dem Meeresgott Glaukus geweiht war. Das Besondere an dieser Kirche ist, dass sie als einzige auf ganz Elba zweischiffig ist. Die beiden Apsiden wurden jedoch zugemauert. Im Inneren der Kirche gibt es einige Fresken aus dem 16. Jahrhundert zu sehen, die aber von der Mauer abbröckeln und verblassen. Gleich hinter der Kirche liegt ein kleiner Park mit Spielplatz. Von hier aus geniesst man einen tollen Blick auf Marina di Campo und bei klarer Sicht nach Montecristo und gar nach Giglio. Im Ortszentrum steht die kleine Kirche Santi Pietro e Paolo mit seiner schönen Piazza davor. Von hier aus kann man wunderbar durch die Gassen schlendern.

Von San Piero in Campo führt die Strasse hinunter ans Meer auf die SP25, die zurück nach Marina in Campo führt.

 

Von Marina di Campo aus fährt man auf der SP30 Richtung Capoliveri/Porto Azzurro und überquert so den Passo di Monumento. Von der Passhöhe aus führt ein Wanderweg auf den Monte Tambone (378 m), von dessen Gipfel aus man eine tolle Aussicht auf den Süden Elbas hat. Weiter geht’s hinunter nach Lacona.

Lacona und der Golfo di Lacona

Lacona ist eine weit gestreute touristische Siedlung. Einen Ortskern sucht man hier vergebens. Das Highlight von Lacona ist ohne Zweifel sein langer, feiner und flach abfallender Sandstrand, die Spiaggia Grande. Er eignet sich besonders gut für Familien mit Kindern. Hier gibt es allerhand zu mieten, von der Sonnenliege bis hin zum Motorboot. Gleich hinter dem Strand, unter Schatten spendenden Pinien, findet man sechs grosse Campingplätze und Ferienanlagen. Hinter Lacona erstreckt sich eine weite, fruchtbare Ebene, wo in erster Linie Wein angebaut wird. An der Hauptstrasse findet man zahlreiche Geschäfte und auch eine Disco.
Wer etwas ruhigere Strände bevorzugt, ist am Strand von Contessa  (auch Strand von Laconella) richtig. Dieser liegt im Westen der Bucht und ist über eine etwas ausgewaschene, unbefestigte Zufahrtstrasse zu erreichen. An dieser Strasse parkt man auch das Auto und geht zu Fuss hinunter zum feinen Sandstrand (5 min). Die Felsen an der Ostseite sind ideal für Schnorchler geeignet. Den Strand erreicht man auch direkt vom Camping Laconella aus.
Das schmale Capo di Stella trennt den Golfo di Lacona vom Golfo di Stella. Im Osten stösst Lacona ebenfalls an den Golfo di Stella. Dort liegt der Margidore-Strand. Dabei handelt es sich um einen 600 m langen Kiesstrand. Dieser Strand ist für Kinder weniger geeignet als der seichte Lacona-Strand, da hier das Wasser recht schnell tief wird. Am Westende des Strandes gibt es eine geschützte Anlegestelle für Boote.
Von Lacona aus fährt man auf der SP30 weiter Richtung Porto Azzurro. Unterhalb dieser Strecke liegen mehrere Kiesbuchten, die nur zu Fuss oder per Boot erreichbar sind. An der Strasse gibt es Parkmöglichkeiten, von wo aus Wege zum Meer hinunter führen. Die eine Bucht ist die Spiaggia di Acquarilli, die vor allem bei FKK-Anhängern bekannt ist und dann folgt die Spiaggia di Norsi.

Lido di Capoliveri mit dem Golfo Stella

Danach verlässt die Hauptstrasse die Küste und mündet wenig später in die SP26. Links geht’s nach Portoferraio, rechts nach Porto Azzurro und Capoliveri. Um zum schönsten Strand im Golfo Stella zu gelangen, biegt man rechts ab und fährt Richtung Porto Azzurro. Nach 1.5 km zweigt rechts eine Strasse zum Lido di Capoliveri ab. Dieser wunderschöne Sandstrand ist 500 m lang, das Wasser glasklar und seicht, ideal also für Kinder. Hinter dem östlichen Teil des Strandes liegen drei Campingplätze. Der Strand ist der Treffpunkt für die Jugend aus Capoliveri. Es gibt Volleyballfelder, man kann Sonnenliegen und –schirme mieten und auch Wassersportler kommen voll auf ihre Kosten.

 

Die Hauptstrasse führt weiter nach Porto Azzurro und Capoliveri.

 

 

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