Sant’Andrea

Von Marciana führt die SP25 weiter nach Westen. Nach knapp 6 km erreicht man den kleinen Ort Zanca, von wo aus eine schmale und sehr kurvenreiche Strasse hinunter nach Sant’Andrea führt. Diese Strasse wurde erst Ende der 1950er Jahre erbaut. Vorher mussten die wenigen Reisenden mit dem Boot von Marciana Marina nach Sant’Andrea gebracht werden. Der Ort liegt steil am Hang und in der unmittelbaren Umgebung findet man tolle Gesteinsformationen, richtige Ungeheuer in Stein. Daneben gibt es eine üppige Vegetation. Vor dem Aufkommen des Tourismus lebten die Menschen von der Landwirtschaft. Nebst dem Obst- und Gemüseanbau war aber der Wein das wichtigste Produkt. Mit der touristischen Entwicklung musste die Landwirtschaft aber immer mehr weichen. Heute findet man in Sant’Andrea mehrere Hotels, die grösstenteils noch immer in Familienbesitz sind. Sie sind alle klein und persönlich. Massenabfertigung findet man in Sant’Andrea nicht.

Sehr schön ist auch der 150 m breite, flache Sandstrand. Hier können Liegen und Sonnenschirme gemietet werden. Ebenso gibt es ein breites Angebot an Surfbrettern, Kajaks und Pedalos. Schnorchler bevorzugen die vom Wasser glatt geschliffenen Granitfelsen, die man beidseits des Strandes findet. Das Meer ist kristallklar. Im Westen des Strandes findet man das Capo Sant’Andrea. Auf den riesigen Felsplatten kann man sich wunderbar sonnen. Absolut unvergesslich sind hier die Sonnenuntergänge! Im Osten des Strandes gibt es weitere glatt geschliffene Granitformationen. In diese Richtung hat man sogar einen Weg in die Felsen geschlagen. Er endet nach knapp 500 m am winzigen und sehr idyllischen Cotoncello-Strand.